»Es war, als wären wir unter die Wegelagerer gefallen«
Polizei schikanierte die Insassen von zwei ver.di-Bussen, die auf dem Weg zur Demonstration in Frankfurt/Main waren. Ein Gespräch mit Simon Ernst
Interview: Peter WolterSimon Ernst ist Vorstandsmitglied der ver.di-Jugend NRW-Süd
Sie und andere Mitglieder der ver.di-Jugend sind am Samstag auf dem Weg zur Demonstration nach Frankfurt/Main von der Polizei aufgehalten worden. Warum?
Wir wollten von Bonn aus mit zwei Reisebussen zu der Demonstration »Wir zahlen nicht für eure Krise« fahren. Kurz vor dem Demo-Treffpunkt an der Bockenheimer Warte wurden wir in einem Villenviertel von einer Hundertschaft Polizei angehalten – die Beamten waren mit Dienstpistolen und Schlagstöcken bewaffnet und trugen gepanzerte grüne Schutzkleidung sowie Helme.Warum wurden Sie denn gestoppt?
Es gab überhaupt keinen Anlaß dazu – wir saßen einfach nur im Bus und wollten unser grundgesetzlich verbrieftes Demonstrationsrecht wahrnehmen.Vielleicht hat sich die Polizei durch rote Fahnen oder Plakate mit umstürzlerischen Parolen provoziert gefühlt?
Fahnen gab es überhaupt nicht. An einem der Busfenster hatten wir von innen ein Plakat mit dem offiziellen Aufruf zur Demonstration angeklebt. Jedenfalls wurden wir angehalten, woraufhin gleich 30 Polizisten die Eingangstür belagerten.Wie haben die Beamten das Stoppen der Busse begründet?
Einer von ihnen stieg bei uns ein – er hatte es weder nötig, sich vorzustellen noch zu erklären, was diese Aktion bedeuten sollte. Ich bekam nicht einmal eine Antwort, als ich fragte, warum wir kontrolliertwerden – statt dessen stürzten sich auf seinen Befehl hin zwei Beamte auf mich und zerrten mich aus dem Bus heraus.
Der »Freund und Helfer« hat sich also gar nicht erst auf eine Erklärung eingelassen, sondern gleich körperliche Gewalt angeordnet?
So war es – er wollte weder seinen Namen nennen, noch offenbaren, wer für diese Aktion verantwortlich ist. Später erfuhren wir, daß er Lauke heißt und Hauptkommissar ist.Das klingt nicht gerade nach rechtsstaatlichem Vorgehen.
Nach meinem Verständnis und dem meiner Kollegen war das ein offener Rechtsbruch. Read the rest of this entry ?
Mit ‘Gewerkschaft’ verschlagwortete Einträge

Polizei überfällt Demobus!
April 7, 2009
Deutschland als gewerkschaftsfreie Zone?
Februar 1, 2009Ich war letzte Woche als Gast in ner Vorlesung an der Saarbrücker Uni. Prof. Dr. Christian Scholz hatte hierzu Thomas Sattelberger (Personalvorstand Deutsche Telekom AG) eingeladen.
Nicht nur, dass in dem Vortrag die Radikalität dieses Mannes zum Vorschein kam. Nein man konnte, als Mensch der sich mit dem Konzern Telekom intensiv auseinandergesetzt hat, sehen dass dieser Mann jede Menge Dinge predigt, die er in der Praxis gar nicht umsetzt.
Mich hat es gefreut, dass die Studenten von Prof. Scholz so kritisch mit Sattelberger ins Gespräch gingen. "Herr Sattelberger, wie können Sie es vertreten, dass Sie die Gehälter von 50.000.- Menschen absenken und gleichzeitig ihre Vorstandsgehälter dermaßen erhöhen? " – Und das hat in meinen Augen gar nichts mit einer Neiddebatte zu tun! Das hat was mit Anstand und Moral zu tun!
Besonders gut haben mir auch ein Student gefallen, der unter dem Personalabbauprogramm der Telekom aus dem Konzern gekegelt wurde und nun studiert.
Auf seinem Blog schreibt Prof. Scholz unter anderem über die Arbeit von Sattelberger (Telekom) und Fleig (Daimler Chrysler) und des DGBs.
Was haben der Arbeitsminister Müntefering und die Personalvorstände Sattelberger und Fleig gemeinsam? Nun, vielleicht werden diese drei Personen einmal in der Historie der deutschen Arbeitswelt als diejenigen eingehen, die dafür gesorgt haben, dass in Deutschland die Gewerkschaften dauerhaft in der absoluten Bedeutungslosigkeit versunken sind. Natürlich ist es noch nicht so weit und natürlich kann es vollkommen anders kommen – aber der Reiseführer durch die Arbeitswelt wäre unvollständig, würde er nicht zumindest auf die schwachen Signale eingehen.
Kaum war BenQ-Siemens vergessen, erlebten wir die elegante Form, in der sich DaimlerChrysler der ungeliebten Chrysler-Tochter entledigte. Und jetzt tritt die Deutsche Telekom auf den Plan und „verlagert" 50.000 Mitarbeiter.
Egal wie man es dreht und wendet: Die Marktradikalität hat sich durchgesetzt! Die Gewerkschaften konnten streiten und streiken wie sie wollten, am Ende hatte sich der Personalvorstand Thomas Sattelberger durchgesetzt und ver.di in die Bedeutungslosigkeit demontiert – nicht ganz so geräuschlos wie sein Kollege Günther Fleig bei DaimlerChrysler, aber immerhin. Read the rest of this entry ?

Telekom hat Gewerkschafter ausspioniert
September 25, 2008
Nicht genug, dass man die eigenen Mitarbeiter, Manager und Presse ausspioniert. Jetzt wurde auch konkret bekannt, dass der DGB-Vorsitzende Michael Sommer und Bundesfachbereichsleiter von ver.di Lothar Schröder ausspioniert werden. Mit Lothar Schröder also nicht nur der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende sondern auch der politisch verantwortliche in Sachen Arbeitskampf und einer der Verhandlungsführer bei Tarifrunden.
Hier wurde konkret mehrmals gegen das Grundgesetz verstoßen – mal sehen was dabei rauskommt…
Und noch immer ist die Spitzelaffäre der Deutschen Telekom nicht vollständig aufgedeckt: Neben Arbeitnehmervertretern der Telekom sind auch die Telefondaten von DGB-Chef Michael Sommer aufgezeichnet und ausgewertet worden.
Sommer selbst sagte der Financial Times Deutschland, dass Telekom-Chef Obermann ihn darüber informiert habe, dass seine Verbindungsdaten durchleuchtet worden seien. Die Deutsche Telekom bestätigte am Dienstag in Bonn, dass die Telefondaten von „mehreren Aufsichtsräten“ der Arbeitnehmerseite ausgewertet worden sind. Neben DGB-Chef Michael Sommer gehöre auch Lothar Schröder, Vizechef des Telekom-Aufsichtsrates, zu den Betroffenen. Schröder und Sommer hatten mit elf weiteren aktiven und ehemaligen Arbeitnehmervertretern aus dem Aufsichtsrat des Telekom-Konzerns Ende Mai Strafanzeige gestellt, um als Prozessbeteiligte Einblick in die Akten zu bekommen.
Quelle: taz

Das bedingungslose Grundeinkommen
September 17, 2008Hab das Video von einem Kollegen bekommen und fanden es beide als postenswert (cooles Wort
).
Danke an Pascal!

Jetzt offiziell: Arme ärmer, Reiche reicher!
August 26, 2008Jetzt ist das offiziell was wir alle eigentlich schon lange wissen. Und während die ausländischen
Arbeitsmarktexperten mit Schrecken nach Deutschland sehen (nicht einmal in England sind solche Hungerlöhne zulässig), schreien die CDU/CSU-Mittelstandsexperten das Voranschreiten der Mindestlöhne müsse gestoppt werden.
Jeder, der einen Mindestlohn blockiert hat in Gänze die Humanität verloren und gehört von einer Führungsposition abgezogen. Lobbyismus ist okay, aber nicht auf Schultern, derer, die sich so oder so schon kaputtschuften für „n Appl und n Ei“
Mehr dazu auch bei 11k2

Studiengebühren nur eine Sache der Ideologie
August 24, 2008Die Forderung von Prof. Dr. Haller Studiengebühren zurückzuzahlen zeigt die Sinnlosigkeit von Studiengebühren
ver.di-Jugend fordert Abschaffung von Studiengebühren
Saarbrücken. Die ver.di Jugend Saar spricht sich erneut gegen Studiengebühren in jeglicher Form aus. „Das, was die Studierenden an Mehrwert haben, wiegt in keinem Falle die negativen Begleiterscheinungen von Studiengebühren auf“, so Daniel Koster, Mitglied im Vorstand der ver.di-Jugend Saar. Studierende müssten sich mit teuren Krediten hoch verschulden, viele junge Leute schreckten vor einem Studium zurück und zögen eine betriebliche Ausbildung vor.
„Das bringt neue Probleme mit sich: Die AbiturientInnen verdrängen Jugendliche mit anderen Schulabschlüssen von den Ausbildungsplätzen“,
ergänzt Mike Kirsch, Vorsitzender der ver.di-Jugend Saar. Während zwischen 2002 und 2006 die Zahl der AbiturientInnen im Saarland um 900 gestiegen ist, ist die Zahl der Erstsemester fast gleich geblieben, 2007 im Vergleich zum Vorjahr mit 3% sogar bundesweit am stärksten gefallen. Die Arbeitsämter realisieren mehr junge Menschen mit Abitur, die eine betriebliche Ausbildung anstreben. Deshalb sieht Koster sogar den Hochschulpakt gefährdet. Von bundesweit 13.000 zusätzlichen Studienplätzen konnten erst 2.500 besetzt werden.
„Die Behauptung, die Studiengebühren dürften laut Gesetz nicht zurückgezahlt werden, entbehrt jeder Grundlage“, führt Koster fort. „Selbst der Justiziar der Universität hat die Möglichkeit zur Rückzahlung eingeräumt. Es ist in keinem Gesetz verboten.” Die Universität sei chronisch unterfinanziert, jedoch könne Linneweber dies der Landesregierung nur schwer klar machen. Studiengebühren müssten heute schon für den üblichen Universitätsbetrieb herhalten.
Die ver.di-Jugend Saar fordert die Landesregierung auf, schleunigst die
Studiengebühren abzuschaffen und so den freien Zugang zur Universität wiederherzustellen, insbesondere vor dem Hintergrund des besonders von der Wirtschaft beklagten Fachkräftemangels. Spätestens bei den Landtagswahlen würden die Studiengebühren eines der bestimmenden Themen sein, wem die Wahlberechtigten ihre Stimme geben.
V.i.S.d.P.: Bernd Oleynik, Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, Landesbezirk Saar, St. Johanner Straße 49, 66111 Saarbrücken, ( 0681/98849-180, Handy-Nr.: 0170/3365616, E-Mail: bernd.oleynik@verdi.de

Nobelpreisträger: Mindestlohn keine Gefahr!
August 21, 2008[...] Es sei in der Praxis kaum belegbar, dass Mindestlöhne die Beschäftigung im Niedriglohnsektor von Ländern wie Deutschland
gefährden, sagt Robert Solow, Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT). „Unternehmen können die höheren Kosten oft durch höhere Produktivität ausgleichen.“ Damit stellt er sich gegen eine in Deutschland weit verbreitete Auffassung unter Ökonomen und Wirtschaftsverbänden, das Mindestlöhne automatisch zu höherer Arbeitslosigkeit führen. [...] Quelle: ftd, via: Gegenwind
Für Deutschland beziehungsweise die Arbeitgeberverbände und der zuarbeitenden Politik wird sicherlich weiter gelten: “Es kann nicht sein, was nicht sein darf”. – Und jetzt alle, im Chor mit Merkel-Papagei Po-falla: “Mindestlöhne vernichten hunderttausende Arbeitsplätze”. Ein Hoch auf die “selektive” Wahrnehmung…

Von wegen „nur“ jeder 2. Telekom-Standort wird geschlossen
August 21, 2008Als wären die Nachrichten vom Wochenende nicht schlimm genug gewesen. Es drang an die Presse durch, dass „fast jeder zweite Standort“ geschlossen werden sollte. Seit wenigen Minuten stehen die Fakten fest:
Nur 24 Standorte bleiben von über 60 Standorten übrig.
Damit zeigt der Telekomvorstand, dass er nicht nur nicht wirtschaften kann, sondern wohl auch nicht rechnen… Damit bleibt nur fast jeder Dritte Standort erhalten. In der Region Südwest bleiben von 11 Standorten noch drei übrig… Insgesamt sind über 7.500 Beschäftigte betroffen. Mehrere Tausend fahren dann ab spätestens 2010 über 150km (einfach) zu ihrem Arbeitsplatz und wieder zurück – oder man ist gezwungen umzuziehn. Andernfalls scheint der Mitarbeiter gezwungen zu kündigen.
Herzlichen Glückwunsch!
Achja es hieß ein Standort wäre erst > 400 Mitarbeiter rentabel – warum schließt man dann Berlin & München? So ein Heuchlerischer Haufen.
Betroffen sind selbstverständlich auch die Auszubildenden – besonders die, die nächste Woche erst anfangen und noch drei Jahre Ausbildung vor sich haben. Dazu gehören insbesondere die Kaufleute für Dialogmarketing (KDM), deren Einsatzort laut Konzept nur in den betroffenen Konzerneinheiten vorsieht. Hier hat auch einer der neuen Auszubildenden am Standort Leer einen Azubiblog eröffnet.
Ich wünsche den Mitarbeitern, Betriebsräten und ver.di viel Erfolg, wenn es jetzt darum geht einzelne Standorte noch zu retten!

50% der Standorte sollen geschlossen werden!
August 17, 2008Die Deutsche Telekom will die Zahl ihrer Call-Center in Deutschland radikal dezimieren. Nach FOCUS-Informationen soll nahezu jedes zweite geschlossen werden.
Der Bonner Konzern will sein Konzept zur „Zusammenfassung von Standorten“ am Donnerstag bekannt geben. Telekom-Chef René Obermann ließ bereits die Bürgermeister in den betroffenen Städten informieren, in denen Hunderte Arbeitsplätze wegfallen.{…)Nach Berechnungen des Bonner Telefon-Riesen lassen sich nur noch Call-Center mit 400 bis 900 Mitarbeitern wirtschaftlich betreiben.
Ein Sprecher erläuterte am Sonntag, das Unternehmen werde kleinere Standorte in größere, wettbewerbsfähige in Deutschland überführen. Bei der Umsetzung des Konzeptes werde jedem Mitarbeiter ein gleichwertiger Arbeitsplatz angeboten. Zudem finde keine Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland statt.
Quelle: focus
Was heißt denn bitte „gleichwertiger Arbeitsplatz“? Ist ein Arbeitsplatz, der vielleicht die gleiche Tätigkeit hat, jedoch 200km weiter weg ist wirklich gleichwertig?
Ein Betrieb ist dann rentabler, wenn sich die Beschäftigten wohl fühlen. Wohl fühlt sich bei der Telekom wohl niemand mehr. Seit der Privatisierung geht es beim Bonner Riesen (für die Mitarbeiter) nur noch Berg ab. in 13 Jahren 130.000 Arbeitsplätze abgebaut. Ein Konzern wie die Telekom kann nur durch guten Service am Markt punkten – Service entsteht aber nicht in dem ich in 13 Jahren fast 20x umstrukturiere.
Tausende Mütter und Teilzeitkräfte werden jetzt wohl freiwillig kündigen, da sie es sich nicht leisten können jeden Tag 400km zu fahren geschweige denn umzuziehen bzw. um 13 Uhr zu Hause sein müssen um den kleinen Kindern das Essen machen zu können. Mir sind Fälle bekannt, bei denen Mütter von behinderten Kindern jetzt kündigen müssen, weil sie sonst nicht rechtzeitig bei den Kindern sein können.
So spart man Abfindungen!!!
Herr Obermann, lesen Sie nur mal die Kommentare auf focus.de – weder Mitarbeiter noch Kunden stehen hinter Ihnen. Sie reihen sich ein in die Reihe der großen Versager vor Ihnen (Ron Sommer, Kai-Uwe Ricke)

Flugaffäre um ver.di-Chef Bsirske
August 3, 2008Wie bereits erwähnt, bin ich ja zurzeit auf Deutschlandtour und hab selten mal Zeit und Möglichkeit ins Internet zu gehen. Aber für diesen Artikel musste ich mir die Zeit jetzt einfach nehmen:
Was soll das denn, bitte?
- Bsirske ist stlv. Aufsichtsratsvorsitzender – Jeder normale Angestellte, für den die Gewerkschaft ver.di kämpft bekommt auch Sondertarife – auch wenn sie nicht im Aufsichtsrat sitzen.
- Jedes gewähltes Aufsichtsratsmitglied in jedem großen Konzern hat durch sein Mandat Vergünstigungen.
- Bsirske sitzt im Kontrollgremium „Aufsichtsrat“ und das für die Arbeitnehmerbank! Vertritt dort also die Interessen der Beschäftigten!
Wenn sich Presse und Politiker aufregen, dass der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende „seinen“ Betrieb bestreiken lässt, so ist das absoluter Humbug. Bsirske ist Vertreter der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat – und dass die Gewerkschaft Spitzenleute in die Aufsichtsräte großer Unternehmen schickt ist wohl im Interesse der Mitglieder.
Und wenn die Presse dann noch aufzählt in welchen Großunternehmen Hr. Bsirske im Aufsichtsrat sitzt, dann gehört das auch zu seinen Aufgaben – während die Politiker in zig Aufsichtsräten sitzen OHNE dass es Ihre Aufgabe ist. Und als einer dieser Politiker (übrigens Sozialdemokrat) den Personalabbau von 32.000 Menschen beschlossen hat, hat auch niemand von der Presse geschrien. Oder als ein Clement bei Adecco im Vorstand saß und immer wieder die Leih- und Zeitarbeitsbedingungen verschlechtert hat und damit Tausende Bundesbürger in die Armut getrieben hat.
Und zum Schluss: All die korrupten CDU- & FDP-Politiker, die jetzt seinen Rücktritt fordern: Legt ihr erst Mal Eure Bestechungsgelderlisten offen!
Gewerkschaft ist die einzige Interessensvertretung für die, die abhängig beschäftigt sind! Und auch wenn Springer & Co versuchen daran zu rütteln, ihr werdet es nicht schaffen. Nur gemeinsam sind wir Arbeitnehmer stark!
Billiger Versuch der Presse einen Tarifkonflikt zu beeinflussen…
Polizei schikanierte die Insassen von zwei ver.di-Bussen, die auf dem Weg zur Demonstration in Frankfurt/Main waren. Ein Gespräch mit Simon Ernst
gefährden, sagt Robert Solow, Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT). „Unternehmen können die höheren Kosten oft durch höhere Produktivität ausgleichen.“ Damit stellt er sich gegen eine in Deutschland weit verbreitete Auffassung unter Ökonomen und Wirtschaftsverbänden, das Mindestlöhne automatisch zu höherer Arbeitslosigkeit führen. [...] Quelle: 
