Mit ‘Zitat’ verschlagwortete Einträge
Mai 27, 2009
Krise kann ein produktiver Zustand sein. Man muß ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.
Max Frisch (1911-1991), schweizerischer Schriftsteller
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November 23, 2008
“Was sich abspielt, erinnert an einen Tsunami.”
Michael Glos, Bundeswirtschaftsminister
Quelle: hier
Tret zurück du Arsch! Und nimm Schäuble mit!
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November 22, 2008
“Es gibt für die politische Identität einer Partei Ereignisse, die so elementar, so sinnstiftend sind, dass die Erinnerung daran in jeder Feierstunde festgehalten wird. Für die SPD ist das Nein zu Hitlers Ermächtigungsgesetz im März 1933 ein solches Ereignis.
Zu Recht ist die Partei auch heute noch stolz darauf, zu Recht nimmt sie für sich in Anspruch, unter Gefahren für Leib und Leben mutig für den demokratischen Rechtsstaat eingestanden zu sein, als sich andere längst ängstlich weggeduckt hatten. Aber es reicht nicht, sich einer solchen Tradition nur in Feierstunden zu rühmen.
Wer sich darauf beruft, muss auch heute mit dem freiheitlichen Rechtsstaat besonders sorgsam umgehen und hellhörig werden, wenn Freiheitsrechte zur Disposition gestellt und Kontrollbefugnisse des Staates immer weiter ausgebaut werden sollen. Doch die SPD erweckt, seit geraumer Zeit schon, den Eindruck, als sei ihr die eigene rechtsstaatliche Tradition nicht mehr so wichtig.”
(Peter Fahrenholz, Süddeutsche Zeitung )
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November 13, 2008
Der Regierung Geld und Macht zu überlassen, ist so, als überließe man Halbwüchsigen Whisky und Autoschlüssel…
(P.J. O`Rourke) via
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November 5, 2008
“Bayern erhält kollektiv den Oscar für die beste Nebenrolle”
Tagesschau Kommentar zum 2:5 des FCB gegen Bremen am Tag der Wiesneröffnung.
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August 21, 2008
“Was gibt es bei der FDP anderes als Nachtwächter?”
Roger Willemsen im Interview mit der Zeit auf das Statement, er habe zu seiner Bonner Studentenzeit bei der FDP als Nachtwächter gearbeitet.
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August 21, 2008
„Eifersucht ist die unnötige Besorgnis um etwas, das man nur verlieren kann, wenn es sich sowieso nicht lohnt, es zu halten.“
Ambrose Bierce
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August 16, 2008
Erfahrung heißt gar nichts. Man kann eine Sache auch 35 Jahre falsch machen.
Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller
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August 15, 2008
Ihr sollt die verfluchten Tarife abbauen.
Ihr sollt auf Euren Direktor vertrauen.
Ihr sollt die Schlichtungsausschüsse verlassen.
Ihr sollt alles Weitere dem Chef überlassen.
Kein Betriebsrat quatsche uns mehr herein.
Wir wollen freie Wirtschaftler sein!
Wir diktieren die Preise und die Verträge -
kein Schutzgesetz sei uns im Wege.
Ihr braucht keine Heime für Eure Lungen,
keine Renten und keine Versicherungen.
Ihr solltet Euch allesamt was schämen,
von dem armen Staat noch Geld zu nehmen!
Ihr sollt nicht mehr zusammenstehen -
Wollt Ihr wohl auseinandergehen!
Ihr sagt: Die Wirtschaft müsse bestehen.
Eine schöne Wirtschaft! Für wen? Für wen?
Das laufende Band, das sich weiterschiebt,
liefert Waren für Kunden, die es nicht gibt.
Ihr habt durch Entlassung und Lohnabzug sacht
Eure eigene Kundschaft kaputtgemacht.
Denn Deutschland besteht -
Millionäre sind selten -
aus Arbeitern und aus Angestellten!
Und Eure Bilanz zeigt mit einem Male
einen Saldo mortale.
Während Millionen stempeln gehen.
Die wissen, für wen!
Kurt Tucholsky, Gesammelte Werke, Rowohlt 1995
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