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CDU mit neuem 10-Punkte-Schwachsinnspaket

Juni 28, 2008

Gerade bei der täglichen Tour gefunden:

Was der Pofalla macht das kann nur richtig losgehen. In der Regel nach hinten. Es ist mir bis heute schleierhaft, wozu sie bei der CDU diesen Pausenclown haben. Für sein lächerliches Äußeres und seine Lautabsonderungsweise kann er ja nichts. Aber ich möchte es, aus lauter Bosheit, hier nicht unerwähnt lassen.

Doch nun zum Thema. Merkels Hampelmännchen hat mal wieder etwas vorgelegt. Dieses mal ist es ein zehn-Punkte-Papier für einen Aufschwung im Osten. Déjà-vu? Ja, bei mir auch!

Offensicht halten sie bei der CDU ihr altes zehn-Punkte-Papier noch immer für den größten Erfolg der Geschichte. Da haben sie sich gedacht, was der Dicke konnte können wir auch. Also schieben sie ihre eigenen zehn Punkte nach. Da ist dann auch für jeden etwas dabei.

Eine Kernforderung ist die Einführung einer neuen steuerlichen Forschungsförderung für den Osten

Klar zuerst einmal etwas für unsere Superreichen. Steuerliche Förderungen machen sich immer gut. Da spart man sich den ganzen Umstand mit Liechtenstein. Die Steuerberatermeschpoke wird sicher bald die passenden „Forschungsprojekte“ bereit halten.

Die 2009 auslaufende Investitionszulage soll bis 2013 verlängert werden, um die Anschaffungen von Handwerk und Industrie weiter zu fördern.

Das war schon immer eine der besten Ideen. Weil die klingt gut, kostet aber nichts. Dank Basel II bekommt eh keiner die erforderliche Zusage der Hausbank. Ohne die keine Investitionszulage vom Staat. Das klassische Nullsummenspiel.

Zudem sollen auch mit Hilfe von EU-Geldern die neuen Länder mit einer internationalen Bahn-Strecke Richtung Prag, Budapest und Bukarest – vergleichbar mit der Rhein-Schiene – verbunden werden.

Sicher, Rumänien war schon immer das Ziel und der Messlatte für den Aufschwung im Osten. Außerdem ist es besser die Ossis nach Transsilvanien zu verfrachten. Dann stören sie im Westen nicht mehr so.

Ferner wird vorgeschlagen, dass im Osten von bestehenden Bundesregelungen leichter abgewichen werden kann.

Natürlich, nicht mehr diese scheiß Rechte, auf die sich auch jeder blöde Ossi berufen kann. Wie wäre es denn mal mit dem Vorschlag von Gottfried Ludewig? Mal so als Pilotprojekt.

Die CDU plant außerdem Abweichungsrechte und Öffnungsklauseln etwa beim Arbeitsrecht.

Wie wäre es mit der Wiedereinführung der Leibeigenschaft? Es soll immer wieder vorkommen, dass ostdeutsche Zeitarbeitssklaven ihren Herren davonlaufen. Auch 0-Euro-Jobs würden sicherlich zu einer Belebung des Arbeitsmarktes führen. Außerdem gilt es vorzusorgen, wenn es doch zu einem Mindestlohn kommt. Denn wenn schon, dann wenigstens nicht für die Ossis.

Zudem soll nach den Vorstellungen der Partei getestet werden, schulreife Kinder schon im Alter von fünf Jahren einzuschulen.

Die wahrscheinlich beste Idee der ganzen zehn Punkte. Aber wozu noch einschulen? Gleich arbeiten lassen und das bis zum Erreichen des eigenen Sterbetages.

Ok., die brauchen ja auch noch etwas für ihr nächstes zehn-Punkte-Papier.

Wer solchen Mist vorschlägt, der muss wirklich nicht mehr ganz richtig im Kopf sein. Beim Hans Wurst der CDU trifft das absolut zu. Denn wie kommt sonst eine Aussage, wie die folgende zustande?

Ostdeutschland werde in zehn Jahren eine der wettbewerbsfähigsten und innovativsten Regionen im Herzen Europas sein.

via böse-worte

via netzsammler

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