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Authentizitätsverlust Virales Marketing

Juni 29, 2008

+++ www.konsequent.de – witzige Idee oder stumpfe Manipulation mit Hilfe von viralem Marketing? +++

Stumpfsinnige Werbung nervt. Dank dem Internet heißt die Zukunft: virales Marketing. Einer der ersten – mir bewusst wahrgenommenen – Spots war 2006 der Spot zur WM. Als jemand aus dem Auto heraus seine WM-Karten hielt und sich freute und sie plötzlich auf der Autobahn verloren hatte. Ein Spot der um die Welt ging und in zig TV-Sendern zu sehen war. Millionenfach der youtube-Link versandt. Das war eine Maßnahme von RTL.

Hier das Video auf clipfish

Eben hab ich einen anderen Link gefunden bei dem Frosta ein virales Marketingprojekt gestartet hat. Eigentlich eine ganz interessante Idee… Wir werden nicht drumherum kommen – virales Marketing wird uns in Zukunft immer mehr beschäftigen. Hier der Link www.konsequent.de

Auf Grund der mangelnden Authentizität steht youtube auch schon seit Jahren in der Kritik

Authentizität der Inhalte [Bearbeiten]

Ebenso wie andere Online-Dienste mit Social-Networking-Charakter wird YouTube zunehmend als Plattform für Guerilla-Marketing genutzt. Die Authentizität von Inhalten ist häufig nur schwierig zu beurteilen.

Besondere Aufmerksamkeit erregten in der Vergangenheit unter anderem ein politisches Video, das sich kritisch mit dem ehemaligen US-amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Al Gore und seinem Engagement für eine Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen beschäftigte, sowie die tagebuchartigen Veröffentlichungen einer Videobloggerin mit Pseudonym lonelygirl15, welche den vermeintlichen Alltag eines vorgeblich streng religiös erzogenen 16-jährigen US-Teenagers namens „Bree“ zum Inhalt hatten.

In beiden Fällen wurden Videos gezielt von Medienagenturen produziert, jedoch mit dem Anschein verbreitet, von Privatpersonen hergestellt und veröffentlicht worden zu sein. Kritische Stimmen, die bereits frühzeitig die Glaubhaftigkeit und den Ursprung der Videos in Frage stellten, hatten zunächst keinen negativen Einfluss auf die große Aufmerksamkeit und Beliebtheit, die die Veröffentlichungen jeweils erlangten.

Im Falle des Al-Gore-Videos konnten Beziehungen der produzierenden Werbeagentur zum Mineralölkonzern Exxon und zum Automobilhersteller General Motors aufgezeigt werden.[25] Im Falle lonelygirl15 handelte es sich nach Auskunft der Produzenten um ein Experiment im Geschichtenerzählen („an experiment in storytelling“).[26] Die Rolle der „Bree“ wurde von der neuseeländischen Schauspielerin Jessica Lee Rose gespielt.

Auch ein im deutschsprachigen Raum bekanntes Video eines Beifahrers, der WM-Karten auf der Autobahn verliert, war gestellt. Solche Videos werden im Netzjargon als Fake oder auch Hoax bezeichnet.

Quelle: wikipedia

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One comment

  1. Ich finde virales Marketing echt toll – vor allem, weil es wirklich kreativ umgesetzt wird. Man muss natürlich aufpassen, dass die Qualität stimmt. Ich kann zwei Beispiele anführen, die mich total überzeugt haben: Aladygma, und deren neues Projekt „Ich weiß, was du dieses Weihnachten tun wirst“. Über beides gibts Videos (auf youtube etwa), beiträge in foren und eigene Hps (etwa ichweisswasdudiesesweihnachtentunwirst.de). Die machen tolle Arbeit.



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