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Knebelverträge für Filmkritiker

September 18, 2008

Uli Edels für den Herbst angekündigte Stefan-Aust-Verfilmung „Der Baader-Meinhof-Komplex“ muss wirklich grauenvoll schlecht sein. Anders ist es nicht zu erklären, dass die Münchner „Constantin-Film“ jetzt in einer weltweit beispiellosen Form versucht, Filmkritiker an der Berichterstattung zu hindern, bzw. ihre Berichte in einen Teil der eigenen Marketingkampagne umzuwandeln. Kürzlich hat sich der „Deutsche Journalisten-Verband“ (DJV) zu Wort [extern] gemeldet und unter Bezug auf „völlig inakzeptable“ Bedingungen dazu geraten, „auf Berichterstattung zu verzichten.“ Oder können die Interessen der Constantin auch die Interessen der Journalisten sein?

Manchmal sitzen die Terroristen der Gegenwart nicht mehr irgendwo auf Matratzen in einer konspirativen Wohnung, sondern in Marketing-Agenturen und in den Chefetagen großer Medienkonzerne auf weichen Ledersesseln. Auf solche Gedanken kann kommen, wer die Vorgänge rund um die Pressevorführungen von „Der Baader Meinhof Komplex“ betrachtet.

Mehr dazu bei heise.de

Hier der Trailer… bin mal auf die Berichterstattung gespannt…

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