Archive for the ‘bildblog.de’ Category

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taz rult BILD-Zeitung

Oktober 3, 2009

Die taz gewinnt den Rechtsstreit um ihren Kinospot. Die BILD-Zeitung hatte richterlich eine Verfügung erwirkt. Jene wurde diese Woche wieder aufgehoben und daher jetzt für euch der Spot. Find ihn super 🙂

Hier noch ein Teil des bildblog-Artikels

Die „taz“  hatte 2005 den Kino-Werbespot geschaltet, in dem ein Mann, der optisch ziemlich eindeutig eher als „Bild“- denn als „taz“-Leser zuzuordnen ist, an einem Kiosk seine „Bild“ haben will und stattdessen eine „taz“ bekommt (die ihm erwartungsgemäß nicht so sehr zusagt). Der Claim des Spots lautet: „taz ist nicht für jeden“.

So weit, so unspektakulär. „Bild“ allerdings klagte gegen die Verwendung des Spots: Er sei nicht nur eine „unlautere vergleichende Werbung“, sondern greife überdies die Menschenwürde der Bild-Leser an. In erster wie auch zweiter Instanz erhielt das Blatt mit dieser Argumentation sogar Recht. Die Hamburger Richter sprachen dem Spot zwar einen nicht unerheblichen Wahrheitsgehalt zu, bewerteten ihn letztendlich aber doch als „unangemessen“ und untersagten die weitere Verwendung. Die „taz“ ging aber bis in die letzte Instanz. Der Bundesgerichtshof sprach ein eindeutiges Urteil und wertete den Spot der „taz“ als eine zulässige Form des Humors. In der Pressemitteilung heißt es:

Der durchschnittliche Zuschauer erkenne, dass es sich bei der Darstellung um eine humorvolle Überspitzung handele, mit der die Aufmerksamkeit der Werbeadressaten geweckt und nicht die BILD-Zeitung oder deren Leserschaft pauschal abgewertet werden solle.

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Max Mosley verklagt BILD und bild.de

Juli 27, 2008

… und das gar nicht mal so wenig. Max Mosley hat in England bereits recht bekommen: „News of the world“ muss 60.000 Pfund Strafe zahlen – die bisher höchste Strafe in diesem Bereich. Über seine Anwältin in Deutschland lässt er jetzt die Klage gegen den Axel Springer Verlag bzw. BILD und bild.de vorbereiten. Gegen die BILD-ZeitungBoulevard-Zeitung in Höhe von 1.000.000.- und gegen bild.de i. H. v. 500.000.-

Dass Mosley 1.500.000 Millionen vom Verlag bekommt, ist unwahrscheinlich laut bildblog.de jedoch wird das Urteil aus England durchaus eine Rolle spielen. Es handelt sich auch nicht nur um eine Klage sondern gleich um mehrere: Beleidigung, übler Nachrede, Verleumdung und Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen. Und gegen den Vorstand der Axel Springer AG wegen Untreue.

Warum Untreue? Hier das Zitat von bildblog.de! Ich wünsche Max Mosley viel Glück!

Die Untreue:

Wie uns Mosleys Anwältin sagt, gehe sie davon aus, dass die von „Bild“ veröffentlichten Aufnahmen aus dem Orgien-Video die „Bild“-Zeitung „über 65.000 Euro“ gekostet haben dürften. Ausgaben in dieser Größenordnung müsse der Springer-Vorstand absegnen. Da die Veröffentlichung der Bilder rechtswidrig gewesen sei, hätte der Vorstand damit Firmengelder rechtswidrig verwendet. Insofern sehe sie hier den Tatbestand der Untreue zum Nachteil der Axel Springer AG als gegeben an.

mehr dazu auf bildBLOG.de

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In der Hoffnung, dass der Tag gut wird…

Juni 7, 2008

… aufgestanden und gedacht, heute wird dein erster Blogbeitrag ein witziger, dann wird der Tag gut und die Schäubles, Merkels, Pflügers, Westerwelles, Studiengebührens, Kriegs, Bundeswehrs, Onlinedurchsuchungs, Telekoms machen alle Wochenende und tauchen heut nicht mit irgendwelchem aufgequollenem Mist oder neuen negativen Nachrichten auf.

Außerdem Heute kann es regnen, stürmen oder schnein
Ich hab wieder meinen Führerschein!!!

Also für alle, die den Spot noch nicht kennen:

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Springers internationaler Doppelpass

Juni 4, 2008

Eben auf Bildblog gefunden. Während ich mich wieder über die populistische Hetze geärgert hab, geht man dort auf ganz andere Fakten ein.

Es ist noch nicht allzu lange her, da hatte die große Axel Springer AG (laut Presserat) einem kleinen, unabhängigen Internetangebot, das sich kritisch mit der Springer-Zeitung „Bild“ auseinandersetzt, vorgeworfen, es versuche, „sich auf einfachem Wege Material für ihre gewerbliche Tätigkeit zu verschaffen“, und „inszeniere die Wirklichkeit, die sie selbst zum Gegenstand ihrer journalistischen Berichterstattung mache, und verstoße somit selbst gegen journalistische Grundsätze wie Wahrhaftigkeit und Glaubwürdigkeit“.

Heute nun macht „Bild“ auf der Titelseite sowie groß im Sportteil publizistische Angriffe der Polen auf „unsere“ Fußball-Nationalmannschaft zum Gegenstand ihrer journalistischen Berichterstattung (siehe Ausrisse) — und schreibt:

Gestern erschien die polnische Zeitung „Fakt“ mit einer Fotomontage auf der Titelseite: Michael Ballack mit Pickelhaube aus dem 1. Weltkrieg und Ritter-Umhang des Deutschen Ordens aus dem Mittelalter. (…)

Heute legt „Fakt“ nach — eine Zeichnung auf dem Titelblatt zeigt Ballack in einem Trabi, Beenhakker [den polnischen Nationaltrainer] obendrauf. Überschrift: „Leo, besiege die Trabis.“ (…)

Nicht zum Gegenstand ihrer journalistischen Berichterstattung macht „Bild“ heute, in welchem Verlag „die polnische Zeitung“ erscheint, die die deutsche Mannschaft so angreift: „Fakt“ ist eine Schwesterzeitung von „Bild“.

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Wie BILD Ausländerfeindlichkeit fördert

April 28, 2008

Nicht erst seit dem Wahlkampf von Roland Koch ist bekannt, dass die BILD-Zeitung nichts unversucht lässt mit überzogener Ausländerfeindlichkeit Artikel zu schreiben. Einen, wie ich finde, treffenden Artikel hierzu hat Stefan Niggemeier geschrieben.BILDblog.de