Posts Tagged ‘Nazis’

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Nazis in der CDU – geduldet und gewollt?!

Januar 25, 2010
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Nazi will „Hardcore“ als Marke schützen!

Februar 27, 2009

Heute mal ein Aufruf von keinbockaufnazis.de Ich hasse zwar so Massengedöhns, aber den hier halte ich für sinnvoll.

Der bekannte Neonazi Timo Schubert hat sich „Hardcore“ als Wortmarke schützen lassen. Sollte das durchkommen wäre das für die Szene eine Katastrophe.

Die Hintergründe könnt Ihr in diesem taz-Artikel nachlesen

Infos zu Timo Schubert gibt es hier

Recherche-Texte über Nazi-Hardcore findet ihr hier

Artikel bei Zeit-Online

Interview mit uns in der Jungle World

Wir haben das Ganze durch einen glücklichen Zufall schnell erfahren und machen jetzt dagegen mobil. Bis Ende März läuft noch die Widerspruchsfrist. Als Erstes haben wir sofort über unseren Anwalt die Löschung des Eintrags beantragt. Es kann aber gut sein, dass dieser Antrag abgewiesen wird. Dann werden wir gemeinsam mit einigen Fanzines, Mailordern und Plattenfirmen Widerspruch einlegen. Das kann aber aufgrund der Anwaltskosten teuer werden.

Was Du tun kannst: Read the rest of this entry ?

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Nazis raus aus unserer Stadt…

November 13, 2008

… weils hier keinen Platz für Faschisten hat.

Nachdem ich heute von ner Dienstreise kam hab ich vor der Straßenlaterne vor unserem Haus geparkt. Bilder hab ich euch hier mal angehängt.

Als Hitler in dem dreißiger Jahr
auch einmal in Mannheim war,
fuhr er im offenen Cabriolet
in alter Manier durch die Chaussee.
Da kam er auch in die Neckarstadt,
die ihm einen Empfang bereitet hat,
den er nicht so schnell vergessen hat.

Denn anstatt dem gewohnten „Sieg-Heil”-Geschrei
kam aus den Fenstern damals allerlei,
Blumentöpfe und Geschirr
zerschellten vor ihm mit Geklirr.
Über Scherben hin ging seine Fahrt
und schon damals hieß es in der Neckarstadt:

Ref: Nazis raus aus unsrer Stadt
weil es hier keinen Platz für Faschisten hat,
nieder mit der Reaktion,
das hat schon eine gute Tradition.

Nicht vergessen sind die Namen derer die,
im Kampf gegen Hitlers Terror-Maschinerie
ermordet wurden, erschlagen und erschossen.
Lechleiter, Faulhaber und die Genossen,
die niemals aufgegeben haben,
die für unsere Freiheit ihr Leben gaben.

Ungezählt die Namen derer, die verhaftet und verschleppt
im Zuchthaus gefoltert, ins KZ gesteckt:
Christen, Kommunisten, Sozialdemokraten,
die gemeinsam für ein besseres Deutschland eintraten
und trotz Illegalität und Verrat –
nie verstummte die Losung in unsrer Stadt:

Ref: Nazis raus …

Und als der Ruf „Rettet Spanien” um die Erde lief,
die Jugend der Welt nach Spanien rief,
kämpfte in den Reihen der Interbrigaden,
die zur Verteidigung Madrids antraten
mancher Genosse mit hohem Rang,
kämpfte mancher, der aus Mannheim kam.

Und heut liegen in spanischer Erde begraben
Heinrich Venuleth und Gustav Grywatsch, die ihr Leben gaben
und Erwin Strohmeier, Karl Liesecke, die Interbrigadisten,
gefallen im Kampf gegen die Faschisten.
In ihrem Sinne handeln wir heute und morgen,
ihr Kampf war nicht umsonst, wir werden schon dafür sorgen.

Ref:Nazis raus …

——–
// Geschrieben zur Mobilisierung gegen den NPD-Parteitag im
Mannheimer Rosengarten // 1978

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Volker Pispers über das Verhältnis von SPD zur Linken

Juni 26, 2008

Volker Pispers in einem seiner besten Auftritte. In den Mitternachtsspitzen zeigt er den Irrsinn und die Schizophrenie der SPD auf. Youtube-Video Read the rest of this entry ?

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Armes Land: Scheinerklärung gegen Rassismus

Mai 30, 2008

Eine zaghafte und inkonsequente „gemeinsame“ Erklärung

„Gemeinsam stark gegen Rechtsextremismus – für ein tolerantes und weltoffenes Rheinland-Pfalz“, mit dieser Parole wollen sich Landesregierung, Landtagsparteien, evangelische Kirche, Fußballvereine, das Hotel- und Gaststättengewerbe und weitere gesellschaftliche Gruppen aus Rheinland-Pfalz gegen den Rechtsextremismus positionieren. Aber dieser scheinbar so markige Anspruch trügt – dieser Slogan ist in Wirklichkeit irreführend und entspricht nicht der gesellschaftlichen Wirklichkeit und vor allem nicht den politischen Notwendigkeiten.

Unverständlicherweise sind die heute am meisten von der brutalen Gewalt der faschistischen Schläger betroffenen Opfer, Linke, VVN/BdA, nichtchristliche und nichtjüdische Religionsgemeinschaften, Homosexuelle, Kriegsdienstverweigerer, Deserteurs-Organisationen und andere von der Landesregierung und den anderen Initiatoren dieser Aktion nie aufgefordert worden, sich am von ihr initiierten Protest zu beteiligen.

Offenbar sollen die vorsätzlich „vergessenen“ bevorzugten Zielscheiben faschistischer Gewalt aus der angeblich „gemeinsamen“ Aktion aller Demokraten ausgegrenzt werden. Dies ist aber blanker Hohn und kann nur als ein unglaublicher Zynismus bezeichnet werden. Read the rest of this entry ?

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Konstantin Wecker

Mai 2, 2008

Für all diejenigen, die Konstantin Wecker nicht kennen, hab ich mir gerade gedacht, widme ich ihm hier einen Platz. Hab mir dazu zwei exemplarische Stücke rausgesucht: „Sage nein!“, in dem er zu Courage gegen Nazis aufruft und die „Arschkriecherballade“

Mit dem Motto Nazis raus aus dieser Stadt tourte Wecker zusammen mit den Liedermachern Strom & Wasser im Jahr 2006 durch Ostdeutschland. Für Aufmerksamkeit und Diskussionen sorgten die Absagen der Konzerte in Hoyerswerda und in Halberstadt. Das Konzert in einem Gymnasium in Halberstadt in Sachsen-Anhalt wurde gemäß Presseberichten auf Druck von NPD-Politikern und der Ankündigung von Störaktionen nicht genehmigt. Es wurde, wie Landrat Henning Rühe erklärte, mit der Begründung nicht genehmigt, man wolle nicht riskieren, dass die NPD sich das Recht einklagt, ebenfalls in der Schule Veranstaltungen abhalten zu können. Die NPD begründete die Aktion mit der Gefahr des Wahlkampfes für die Linkspartei.PDS im Vorfeld der Landtagswahlen.

Am 17. Juni 2006 gab es schließlich doch ein Open-Air-Konzert in Halberstadt (Düsterngraben). Mit dabei waren auch Hannes Wader, Hans-Eckardt Wenzel, Strom & Wasser (Heinz Ratz) und der afghanische Perkussionist Hakim Ludin.

In der Folge der Auseinandersetzung kam es auf Antrag der GrünenFraktion zu einer Debatte im Bundestag über den Rechtsextremismus in Deutschland. Das Konzert in Hoyerswerda sagte Wecker aus Streit um das Motto des Auftrittes ab. Das vorgeschlagene Thema Nazis raus aus den Köpfen des Veranstalters missfiel Wecker, der bei Nazis raus aus dieser Stadt bleiben wollte.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Konstantin_Wecker

Bildquelle: http://www.tt-zeltfestival.de

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Deutsch für Nazis

April 30, 2008

Die Freunde von extra3 haben mal wieder einen super Beitrag gesendet (Video am Ende des Artikels). „Deutsche für Nazis“ zeigt einen Exkurs in die deutsche Sprache. Sie zeigt wie man gezielt Poenten setzt und wie man neue Wortkreationen schafft um einfach plastischer auf sein Publikum eingehen zu können.

Hier lernt vielleicht auch noch der ein oder andere Nicht-Faschist (meine erste Wortkreation für heute) ——– (meine erste Kunstpause für heute) wie man seine Zuhörer überzeugt.
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