Posts Tagged ‘Hartz IV’

h1

40.000.- Hartz IV für Manager

November 5, 2008

Wer staatliche Hilfe in Anspruch nimmt, soll nicht prassen. Schließlich braucht es ja Motivation, sich selbst wieder aus der Gosse aufzurappeln. Sehr bescheiden müssen sich daher auch Banker, deren Geldmaschinen “Rekapitalisierung” durch den Pleite-Bund erhalten wollen. Nach den Regeln des Sonderfonds Finanzmarktfinanzierung (SoFFin) dürfen sie nicht mehr als 41.667 EUR pro Monat verdienen.
Die Commerzbank hat sich darauf eingelassen und kürzt ihrem Vorstandssprecher die Jahresbezüge den Vorgaben gemäß auf 500.000 Euro.

Quelle: wahnsinn-deutschland.de

Die armen, armen Manager!

Advertisements
h1

Zweites Arschloch des Tages: Friedrich Merz

September 14, 2008

Friedrich Merz hält 132.- Hartz IV für genug

wundert sich noch jemand, dass vermehrt links gewählt wird?

h1

Abschwung steht an & in Bayern ist alles besser

Juli 28, 2008

Gestern schon aufgeregt, heute mal etwas ausführlicher der Thematik gewidmet:

Es ist wieder einmal soweit. Die Politiker merken aus heiterem Himmel, dass es dort wo es Berg auf mit der Konjunktur geht, irgendwann auch ein Berg ab geben muss… Das haben Adenauer, Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder alle mehrfach spüren müssen. Trotz Allem ist man jetzt wieder überrascht und korrigiert all den Optimismus der letzten Wochen und Monate.

Mein Freund Hans-Werner Sinn, der Ifo-Präsident, der den Wirtschaftsbossen wohl bis zu den Knien im Arsch steckt, bremste letzte Woche die Erwartungen.

Infineon streicht 3.000 Arbeitsplätze, Siemens beabsichtigt 17.000 Arbeitsplätze zu streichen, Daimler will weniger Autos bauen und die Telekom wird bestimmt auch – wie jedes Jahr – wieder 10.000 Stellen abbauen.

Vollbeschäftigung sei in einigen Jahren möglich, sagte unsere Kanzlerin – und fuhr in den Urlaub. Ein Satz wie „Es wird in den nächsten Wochen Regen geben“ oder „Nichts wird je wieder so sein wie es einmal war“ Ein Satz, den man sich hätte sparen können.

Wie gestern schon berichtet, hab ich dann Anne Will geguckt. Thema des Tages: „Kein Geld für Drückeberger – ist jeder Job besser als keiner?“ – Antworten fand man eigentlich keine – zumindest keine sinnvollen. Der 18,7%-Arbeitslosen-Bürgermeister von Berlin-Neukölln phraste mit „Man muss Junge Leute führen“. Rezept hat aber auch der SPD-Mann keines – wie so oft….

Dass man in Bildung investieren müsse, das bestreitet mittlerweile niemand mehr in der Politik, das wissen wir seit PISA.

Sehr still und bescheiden trug Edith Franke (Gründerin der „Dresdner Tafel“) vor, dass sich seit einiger Zeit nicht mehr nur die allseits bekannte Kundschaft von ihr speisen lässt. „Viele sind ohne Schuld arbeitslos geworden„, sagt die Frau aus Sachsen. Keine Drückeberger! Keine Menschen, die das Empfangen von Hartz IV mit den Genen an weitere Generationen vererben. Es kommen junge Familien, denen das Haushaltsgeld nicht reicht. Studenten. Behinderte.

Klar kann man einen Hass auf jene bekommen, die die Gesellschaft mitschleifen muss. Jahrelang – ohne Aussicht auf Besserung. Die, die nicht Zweige sammeln und Lampen putzen und Müll auflesen wollen für einen Euro die Stunde… Aber die Welt ist leider komplizierter. Längst hat die Armut neue Schichten erfasst. Auch Lehrer, Facharbeiter, Einzelhändler und Bankkaufleute sind neuerdings ins Trudeln geraten.

Lieber nehmen sie Gehaltskürzungen hin, als ihren Job zu verlieren. Die Leih- & Zeitarbeit ist eine der (wenn nicht sogar DIE) boomende Branche Deutschlands. Für den Arbeitnehmer ist die Rechnung ganz einfach: Gleiche Leistung wie der Festangestellte – bei der Hälfte des Geldes. Menschen, die jenseits der 50 noch eine Stelle finden, sind ein seltenes Exemplar in dieser deutschen Arbeitswelt.

Günter Wallraff, hat dem CSU-Mann Söder einen super Vorschlag gemacht. Der Bayer, der als Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten zwischen München und Brüssel pendelt, solle sich doch einmal als Türke verkleiden, um die deutsche Arbeitswelt von ganz unten kennen zu lernen.

Söder als Türke Ali, wie Wallraff einst? Natürlich lehnte er empört ab. Und verwies lieber penetrant und unverbesserlich darauf, dass in Bayern alles besser ist als anderswo. Jaja…

h1

Und wieder Anne Will…

Juli 27, 2008

… ich kanns einfach nicht lassen, jede Woche aufs Neue… Jede Woche treibt mich der Drang nach Auswurf zu Anne Will… Jede Woche reg ich mich aufs Neue auf…

Jede Woche ein neues Arschloch. Heute: Markus Söder – klingt komisch – is aber so…

Aber mal ganz kurz angerissen, warum heute gekotzt wird 😉

Da ist ein Jugendlicher, der einen Ferienjob macht um sich seinen Führerschein zu finanzieren (die Mutter ist arbeitssuchend). Jetzt muss die Mutter 160.- Hartz IV zurückzahlen, weil der Sohn einen Ferienjob hat. Der Sohn / die Tochter eines Gutverdienenden kann also so viel Taschengeld verdienen wie er / sie will, wenn aber ein Kind einer/s Arbeitssuchenden etwas Geld verdienen will, so greift das der Staat ab.

Und was sagt Söder dazu? Es sei gerecht und auf die Frage ob er das Geld seiner Nebenjobs behalten wurde „Meistens“. Anne W. fragt nach und er erklärt, dass er als er bei seinem Vater (Maurer) gearbeitet hat, er auch oft das Geld bei seinem Vater lassen musste, der davon dann den Führerschein bezahlt hat.

Wow, das ist natürlich genau das Selbe.

Kurzes Zitat zu diesem Thema:

**** ****** (22:28:23 27/07/2008)
der söder isen nazi

h1

Volker Pispers über das Verhältnis von SPD zur Linken

Juni 26, 2008

Volker Pispers in einem seiner besten Auftritte. In den Mitternachtsspitzen zeigt er den Irrsinn und die Schizophrenie der SPD auf. Youtube-Video Read the rest of this entry ?

h1

„Weniger Wahlrecht für Frauen & Arbeitslose“

Mai 26, 2008

Bei meiner täglichen Blog-Tour habe ich gerade Folgendes auf carluv.wordpress.com gefunden:

Wenn es nach dem Vorsitzenden des RCDS, Gottfried Ludewig (CDU), ginge, hätten Frauen bald nur noch halb so viel zu sagen wie bisher. Jedenfalls, sobald sie älter als 62 oder nicht berufstätig sind. Männer dürften fünf Jahre länger wählen, solange sie dem Staat nicht auf der Tasche liegen. Der 25jährige hatte eine Idee und konnte sie nicht für sich behalten. So berichtet n-tv von einem “originellen Vorschlag“:

“Diejenigen, die den deutschen Wohlfahrtsstaat finanzieren und stützen, müssen in diesem Land wieder mehr Einfluss bekommen. Die Lösung könnte ein doppeltes Wahl- und Stimmrecht sein.” Allein mit “Hartz IV-Beziehern und Rentnern” könne der soziale Ausgleich in Deutschland nicht funktionieren.

Originell ist hier wohl im Sinne von “putzig” zu verstehen. Herr Ludewig, den ich vorher nicht kannte, versandte an alle CDU-Verbände eine E-Mail und wollte mit dem Papier eine Diskussion darüber in Gang setzen wollen, wie die Leistungsträger zu stärken seien. Read the rest of this entry ?